Die Allergie gegen Milben: Auslöser und Symptome
Allergien entwickeln sich mehr und mehr zu einer sogenannten Volkskrankheit. Viele Menschen haben unter der Überreaktion des Immunsystems zu leiden. Die Ursache für das vermehrte Auftreten, ist bisher nicht zu erklären.
Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem des Körpers auf Stoffe, die normalerweise harmlos, völlig ungefährlich oder sogar nützlich für den Körper sind. Ein Beispiel dafür ist die Nahrungsmittelallergie. Obst und Gemüse sind als Vitamin- und Mineralstofflieferanten für den menschlichen Körper sehr wichtig. Trotzdem reagiert das Immunsystem mit einer Abwehrreaktion und so treten nach dem Verzehr z.B. Magenbeschwerden auf.
Es werden verschiedene Arten der Allergien unterschieden. Diese können entweder saisonal begrenzt oder ganzjährig sein. Die saisonal begrenzten entstehen meist durch Pollen. Die Leidenszeit der Betroffenen kann bereits im Februar mit der Blüte der Haselnuss beginnen und im Oktober enden. In den Wintermonaten sind Pollenallergiker dann meist beschwerdefrei. Anders ist es bei den ganzjährigen Allergien. Verursacht werden diese durch die Luftschwebstoffe. Diese Allergie wird meist auch allgemein als Hausstauballergie bezeichnet. Ursächlich für die allergische Reaktion sind die „Inhaltsstoffe“ des Staubes. Dieser kann u.a. Sporen von Schimmelpilzen, Fasern von Geweben, Schuppen von Tierhaaren oder den Kot der Milben enthalten.
Symptome einer Hausstaubmilbenallergie sind z.B. juckende Nase und Augen. Begleiterscheinungen sind ein ständiger Niesreiz und ein wässriges Sekret, das aus der Nase läuft. Sind die Augen betroffen, dann tränen diese sehr stark, schwellen an und sind morgens meist mit einem gelben Sekret verklebt. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist, dass die Symptome meist morgens nach dem Aufstehen am stärksten sind.
Ein Kontakt mit dem Hausstaub und den Milben lässt sich kaum gänzlich vermeiden. Daher sollten die Allergiker in ihrer häuslichen Umgebung möglichst wenig Staubfänger haben. Zu diesen zählen u.a. Teppiche, Zierkissen, Gardinen und Kuscheltiere. Auch in der Bettmatratze sind Milben zu finden, denn diese ernähren sich von den Hautschuppen des Menschen. Allergisch reagiert wird auf den Kot dieser Tierchen. Ein einfaches Mittel gegen Milben ist das Absaugen der Matratze mit einem Staubsauger. Einmal jährlich sollte diese durch einen professionellen Matratzenreiniger gereinigt werden. Es gibt auch zahlreiche Milbensprays zur Bekämpfung der Milben. Außerdem soll die Bettwäsche, Decken und Kissen regelmäßig bei 60 Grad gewaschen werden. Das tötet die Milben ab. Allerdings lassen sich diese nicht völlig beseitigen.