Inlinern als Freizeitsport und was zu beachten ist
Inline-Skates (die modernen Nachfahren des klassischen Rollschuhs) erfreuen sich großer Beliebtheit unter Freizeitsportlern fast jeden Alters. Was aber sollte man beachten, wenn man sich Inliner anschaffen möchte?
Inline-Skates verdanken ihren Namen den jeweils in einer Reihe (englisch: in line) angeordneten Rollen. Ursprünglich als Sommer-Trainingsgerät für Eishockeyspieler gedacht, lösen sie seit mittlerweile knapp 20 Jahren den aus der Mode gekommenen Rollschuh ab. Und das aus gutem Grund: Inliner sind schneller, wendiger und leichter als traditionelle Rollschuhe.
In der Anschaffung sind Inline-Skates verhältnismäßig günstig. Einsteigermodelle für Erwachsene bekommt man im Fachhandel bereits für knapp 50 Euro. Mit wachsenden Ansprüchen steigt natürlich auch entsprechend der Preis. Wer aber zunächst einmal ausprobieren will, ob ihm die Fortbewegung auf acht Rollen überhaupt Spaß macht, kann beruhigt auf ein günstiges Modell zurückgreifen. Zur Erstausstattung gehört auf jeden Fall auch eine Schutzausrüstung, bestehend aus Schützern für Ellbogen, Handgelenke und Knie. Auch das Tragen eines Schutzhelms ist empfehlenswert. Inline-Skaten ist zwar nicht gefährlicher als andere Freizeitsportarten, dennoch lassen sich Stürze - besonders als Anfänger - nicht immer vermeiden. Um Verletzungen zu vermeiden, sind die genannten Schutzmaßnahmen unbedingt notwendig, ebenso wie besonnenes und nicht zu schnelles Fahren auf geeigneten Strecken. Unebene oder sehr nasse Wege können besonders ungeübten Skatern Probleme machen. Vom Benutzen viel befahrener Straßen ist dringend abzuraten. Inline-Skates sind keine Verkehrsmittel, sondern Sportgeräte, die im Straßenverkehr nichts zu suchen haben.
Die ersten Fahrversuche macht man am besten an einer abgelegenen asphaltierten Stelle. Wer glaubt, er könne sich auf die acht Rollen stellen und gleich losfahren, der irrt gewaltig. Es bedarf schon einiger Übung, bis man ein Gefühl fürs Skaten bekommt und sich sicher fortbewegen kann. Hier gilt, wie so oft, das Sprichwort "Übung macht den Meister". Wie schnell man welche Fortschritte macht, hängt natürlich von jedem Einzelnen ab. Dabei spielen die allgemeine körperliche Verfassung und auch die Häufigkeit der Übungseinheiten eine Rolle. Schafft man es aber erst, kleinere und dann immer größere Strecken auf Inline-Skates zurückzulegen, steht dem Spaß am neuen Freizeitsport nichts mehr im Wege.