Das goldene Jahr

Kleine und große Lackschäden selbst beseitigen

Lackschäden sind meistens nicht entscheidend für die Sicherheit eines Fahrzeugs, machen dies aber sehr schnell unansehnlich. Reparaturen sind teuer, doch einige Schäden kann man auch selbst beheben.

Am einfachsten ist dies, wenn man die genaue Bezeichnung des Autolacks kennt. Da jeder Autohersteller eine Vielzahl von Farben und Effekten wie Metallic oder Perlmutt anbietet, ist die genaue Bezeichnung des Lacks entsprechend wichtig. Denn die Lacke unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller voneinander, sodass ohne genaue Kenntnis der Lackbezeichnung eventuell der falsche genommen wird.

Sehr einfach kann man kleine Lackschäden selbst beseitigen, indem man einen sogenannten Lackstift einsetzt. Diesen gibt es vom Hersteller für den Lack, und mit diesem kann man oberflächliche Lackschäden wie kleine Schrammen problemlos beheben.

Größere Schäden, entweder großflächig oder nicht nur oberflächlich, erfordern mehr Aufwand, denn hier muss richtig lackiert werden. Dafür muss man den Lack zunächst nass abschleifen. Wenn das Blech keine Schäden hat, die gespachtelt werden müssen, kann man dann den angeschliffenen Originallack auch als Grundierung verwenden, sollte diesen also nicht ganz abschleifen. Wenn aber Schäden vorhanden sind, zum Beispiel nach einem Unfall wie einem kleinen Einparkschaden, muss man die Schäden mit Spachtelmasse auffüllen. Übergänge und die Spachtelmasse müssen dann glatt geschliffen werden, eventuelle Spuren können mit einem sogenannten Füller aufgefüllt werden. Vor dem Lackieren sollte man sicherstellen, dass alles entfettet ist. Dann zunächst grundieren und trocknen lassen. Abschließend den farbigen Lack und Klarlack auftragen.